Schlafapnoe: Ursachen, Symptome und Vorbeugung

Schlafapnoe: Ursachen, Symptome und Vorbeugung

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Schlafapnoe ist eine der häufigsten Schlafkrankheiten und bleibt oft unentdeckt. Lesen Sie weiter, um mehr darüber zu erfahren.

Es leiden schätzungsweise 8 % der deutschen Bevölkerung an Schlafapnoe, also sind Sie mit Sicherheit nicht alleine mit diesem Problem. Die Folgen können schwerwiegend sein, denn sie können bestimmte Gesundheitsprobleme verstärken und Einwirkung auf Ihre Lebensqualität haben. Finden Sie hier mehr über Symptome, Ursachen und mögliche Behandlungen von Schlafapnoe heraus.

Was ist Schlafapnoe?

Schlafapnoe ist eine Schlafkrankheit, bei der das Atmen abschwächt, oder gar ganz aufhört. Die Pausen in Ihrer Atmung (Apnoe) können mehr als 30 mal pro Stunde auftreten und dauern oftmals über zehn Sekunden. Schlafstörungen sind zwar relativ normal, aber es kann sein, dass sie mit einer chronischen Krankheit wie Schlafapnoe in Verbindung stehen. Es gibt zwei Hauptarten von Schlafapnoe: obstruktive Schlafapnoe (OSA) und zentrale Schlafapnoe (ZSA). OSA ist die häufigste Form von Schlafapnoe und wird durch eine Blockade der Atemwege ausgelöst. ZSA bedeutet, dass die Atmung aufgrund falscher Gehirnimpulsen aussetzt.

Die Folgen von Schlafapnoe können schwerwiegend sein, denn Sie fühlen sich nicht nur ein bisschen schläfriger als sonst. Schlafapnoe erhöht Ihr Risiko auf Bluthochdruck und Herzprobleme, schwächt Ihr Immunsystem, senkt den Sauerstoffgehalt in Ihrem Blut und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie an Depressionen erkranken, neben anderen körperlichen Auswirkungen. Zusätzlich dazu haben aktuelle Forschungen ergeben, dass OSA dazu führen kann, dass Sie Schwierigkeiten haben, bedeutungsvolle Erinnerungen – auch autobiografische Erinnerungen genannt – über Ihr Leben zu formen.

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Was löst Schlafapnoe aus?

Schlafapnoe kann durch eine Reihe von Ursachen ausgelöst werden, wie zum Beispiel Hindernisse in Ihren Atemwegen wie verdicktes Gewebe oder übermäßiges Fett das den Luftstrom behindert. Übergewicht, Gewichtszunahme, chronische Nebenhöhlenentzündung, ein weiter Halsumfang, Erbanlagen, Down-Syndrom und Schlafen in Rückenlage sind Risikofaktoren für OSA. Eine aktuelle Studie fand außerdem heraus, dass es sogar eine Verbindung zwischen Luftverschmutzung und Schlafapnoe geben kann.

Dann gibt es noch die Gehirnfunktion. Wie eben schon erwähnt, wird ZSA durch eine neurologische Fehlfunktion in der Atmensteuerung verursacht und das bringt den Atemrhythmus während des Schlafens durcheinander. In den meisten Fällen wird ZSA von tiefer liegenden Beschwerden ausgelöst wie Herzfehler, Schlaganfälle oder dem Einfluss von Schmerzmitteln.

Was sind die häufigsten Symptome bei Schlafapnoe?

Wissen Sie, was beängstigend ist? Eine aktuelle Studie fand heraus, dass bis zu 15 % aller Kinder Schlafapnoe haben, aber 90 % der Fälle ohne Diagnose bleiben. Falls Sie Kinder haben, wird Sie das nachts wach halten. Aber undiagnostizierte Schlafapnoe ist nicht nur für junge Leute ein Problem. Nachforschungen ergaben, dass 80 % der mittleren bis schweren Schlafapnoefälle undiagnostiziert bleiben. Einige Symptome von Schlafapnoe sind nur während des Schlafens beobachtbar. Deshalb sollten Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin um Hilfe bitten, oder ein Gerät wie Withings Sleep benutzen. So können Sie herausfinden, ob Sie während des Schlafens Atemprobleme haben und damit möglicherweise Schlafapnoe. Symptome für Schlafapnoe sind unter anderem:

  • Lautes Schnarchen
  • Erstickungslaute oder Schnappatmung (hören Sie sich für ein besseres Verständnis diese Aufnahmen von SleepApnea.org an)
  • Pausen in der Atmung
  • Schläfrigkeit im Tagesverlauf
  • Schlafstörungen oder nicht erholsamer Schlaf
  • Morgendliche Kopfschmerzen
  • Gedächtnisverlust und Konzentrationsprobleme
  • Verminderter Geschlechtstrieb und Reizbarkeit

Was ist die beste Behandlung für Schlafapnoe?

Es gibt mehrere Behandlungsmethoden für Schlafapnoe, aber es ist nicht immer ein einfacher Prozess. Als Erstes brauchen Sie eine Schlafapnoediagnose. Dazu kann ein Test zu Hause durchgeführt werden, bei dem Sauerstoffwerte im Blut, Atemmuster und Herzfrequenz geprüft werden. Es kann aber auch sein, dass Sie über Nacht zur Überwachung in einem Schlaflabor bleiben müssen.

Nach der Diagnose geht es dann um die Schlafapnoebehandlung. Sie werden dann wahrscheinlich ein paar Optionen zur Auswahl haben:

  • CPAP-Beatmung: Das ist eine Maschine mit Atemmaske, die einen konstanten Luftstrom bietet und sicherstellt, dass Ihre Atemwege während des Schlafens offen bleiben.
  • Kinnriemen: Dieser wird manchmal zusammen mit CPAP benutzt. Er dient dazu Mundatmung, Munddurchlass und einen trockenen Mund zu vermeiden, denn all das kann die Wirkung von CPAP verringern.
  • BIPAP-Beatmung: Ähnlich der CPAP-Beatmung, aber sie bietet zwei Arten an Druckluft, eine beim Ein- und die andere beim Ausatmen.

Das war der kurze Guide zum Thema Schlafapnoe. Wenn Sie Bedenken haben, dass Sie an Schlafapnoe leiden, dann suchen Sie am besten Ihren Arzt auf, um eine Expertenmeinung einzuholen.

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