#WithingsOXFAM: So lief der Trailwalk

#WithingsOXFAM: So lief der Trailwalk

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Geschafft: Als das 24-köpfige Withings-Oxfam-Team am Montag ins Büro kam, hatten sie eine Menge neuer Erfahrungen und einzigartiger Erinnerungen im Gepäck. Erfahren Sie im Folgenden von ihrem spannenden Wochenende.

Freitag, 20. Mai um 16:30 Uhr – Der Start in ein Wochenende voller Abenteuer! 50 Paar Wanderschuhe, 400 Müsliriegel und – ganz wichtig – satte 60 Packungen Blasenflaster sind mit an Bord. Alle Läufer und Unterstützer des Teams sind damit bestens ausgerüstet für den 100 km langen Weg.

Den (zugegebenermaßen kurzen) Abend vor dem Lauf verbringt das Team in Avallon: Wir haben unsere Startnummern abgeholt, zusammen zu Abend gegessen und unsere Rucksäcke gepackt. Nur die Hartgesottenen unter uns haben sich danach noch in der einzigen Bar Avallons für ein paar Drinks zusammengefunden

Samstag um 5:55 Uhr – Biiiiiip: Der Wecker klingelt. Auch wenn es nicht ganz einfach ist, treiben uns Motivation und Adrenalin aus dem Bett. Nach einem reichen Frühstück, erhalten wir unsere GPS-Beacons und sind bereit: 100 km liegen vor uns! Wir freuen uns – die meisten Teammitglieder haben ein Lächeln auf den Lippen.

Samstag um 7:30 Uhr – Bei schönstem Sonnenschein geht es los: Die vier Teams absolvieren die ersten drei Streckenabschnitte ohne Probleme: Die einen langsam wie die Schildkröte, die anderen schnell wie der Hase. Die Unterstützer kümmern sich bestens um die Läufer. Alle von ihnen wissen, was sie zu tun haben: Sie feuern an, kümmern sich um sie und stellen sicher, dass alle Läufer genügend essen und trinken. Zur Motivation gibt es Lieder, Choreografien, Botschaften und vieles mehr.

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Am vierten Checkpoint (nach 58 km) zeigen sich bei Einigen die ersten Schwierigkeiten, die Abstände zwischen den Teams werden größer. Die MarcheMallows büßen ein Teammitglied aufgrund von Knieschmerzen ein und auch die bislang führenden E-Woks haben Verletzungsprobleme. Trotzdem sind alle höchst motiviert, die 100 km gemeinsam zu schaffen. Um 0:30 Uhr verlassen die verbliebenen 15 Läufer den Checkpoint, ausgestattet mit einer Stirnlampe. Orientierung in der Dunkelheit geben zusätzlich die fluoreszierenden Markierungen auf dem Weg.

Laufen in der Nacht fordert Physis und Psyche gleichermaßen: 50 km durch die Dunkelheit auf häufig matschigem Boden mit merklichen Höhenunterschieden. Zu viel für zwei Teammitglieder. Am fünften Checkpoint ist dann auch Schluss für einen Läufer aus dem Let It Go-Team. Die verbliebenen zwei Läufer des Teams schließen sich dann aus Sicherheitsgründen einem anderem Team an.  Neun Hartgesottene erreichen den nächsten Checkpoint. Am nächsten morgen geht es bei Sonnenaufgang allerdings nur für vier Läufer weiter: Noch 16 km liegen vor ihnen.

Am Ende erreichen alle vier die magische 100 km-Marke und schaffen es ins Ziel: Mathilde nach 26:02 Sunden – Sandra, Agnes und Paul in 27:35 Stunden. Herzlichen Glückwunsch!

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Eine fanstatische Erfahrung ­– insbesondere auf zwischenmenschlicher Ebene ­– liegt hinter den Läufern. Das sind die emotionalen Reaktionen der Teammitglieder nach dem Oxfam Trailwalk:

Paul (Zielläufer): „Oxfam 2016 wird mir für immer als eine der intensivsten sportlichen Erfahrungen in Erinnerung bleiben. Ich musste meinen Körper und meinen Geist bis ans Äußerste pushen. Nachdem du über Schmerz und Erschöpfung gesiegt hast, weißt du einfach noch mehr darüber wie du über dich hinauswachsen kannst.“

Agnes (Zielläuferin): „Eine großartige Erfahrung! Dieser Lauf war für mich in menschlicher und sportlicher Hinsicht einzigartig – ich werde ihn niemals vergessen. Für mich bleiben schöne Erinnerungen an den einmaligen Humor aller Teammitglieder, viele Späße, die vielen, häufig schweren Steigungen und die wohltuenden Fußmassagen. Danke an alle Mitläufer!“

Benjamin (Läufer): „Es war großartig!  Ich würde es gerne nochmal versuchen, um es diesmal auch wirklich bis zum Ende zu schaffen! Die Schwierigkeit liegt darin, körperlich und mental fit zu bleiben. Körperlich war ich auf der Höhe, aber nach der ersten Nacht-Etappe war ich mental nicht mehr in der Lage weiterzulaufen. Das nächste Mal klappt’s mit dem Zieleinlauf, ich bin mir sicher!“

Victor (Unterstützer): „Ein unvergessliches Wochenende! Eine tolle Zeit mit dem Team, voller Emotionen wie Freude, über Stress und Mitgefühl bis hin zu purer Bewunderung für alle Läufer, die an ihre Grenzen und darüber hinaus gegangen sind und besonders für die vier, die die gesamten 100 km gelaufen sind :-)“

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