‚Normalo‘ nimmt seine Gesundheit ernst und 67 Kilo ab

‚Normalo‘ nimmt seine Gesundheit ernst und 67 Kilo ab

Inspirationen
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67 Kilo abnehmen ist kein Kinderspiel. Wir stellen Joe nicht nur vor, weil er bei seinen Abnahmebemühungen Erfolg mit einer Withings-Waage hatte, sondern auch, weil es ihm heute viel bedeutet, wenn er „auch nur einem anderen Menschen helfen könnte“. Sehen Sie sich hier seine Vorher-/Nachher-Fotos an und erfahren Sie, wie Swam seinen Körper und sein Selbstvertrauen zurückeroberte und den wichtigsten Menschen in seinem Leben, seiner Familie, mehr Gesundheit schenkte.

Joe Swam (41), der sich selbst als ‚Normalo‘ bezeichnet, ist ein begeisterter Familienvater und arbeitet bei der Supermarktkette Shoprite. Er war nicht immer übergewichtig. Früher war er fit, spielte Basketball und Strandvolleyball und arbeitete mit Anfang 20 sogar als Fitnesstrainer. Aber als er nach einem Arbeitsunfall chronische Rückenschmerzen hatte und ihn die Geburt seines Sohnes um den Schlaf brachte, tröstete er sich mit zwei Bechern Eiscreme auf einmal und nahm zu, bis er sein Höchstgewicht von fast 157 Kilo erreichte.

Nachdem er über 20 Kilo mit „mehr Sport und weniger Essen“ abgenommen, aber seine Einstellung zum Thema Ernährung nicht geändert hatte, wurde Swam rückfällig und nahm nicht weiter ab, insbesondere, als er um seine Schwester trauerte.

MNachdem er über 20 Kilo mit „mehr Sport und weniger Essen“ abgenommen, aber seine Einstellung zum Thema Ernährung nicht geändert hatte, wurde Swam rückfällig und nahm nicht weiter ab, insbesondere, als er um seine Schwester trauerte.

Withings: Wir freuen uns, dass Sie uns Ihre Geschichte erzählen wollen, Joe. Fangen wir damit an, wie Sie Penn kennengelernt haben und wie er Ihre Gesundheit beeinflusst hat.

Joe Swam: Nun ja, man könnte sagen, dass ich ihn verfolgt habe. Abgesehen von meinen Eltern ist Penn Jillette nämlich mein größtes Vorbild. Vor Jahren haben Penn und Michael Goudeau (sein Vegas-Kollege und Abnehmpartner) die Show „Penn Radio“ moderiert. Ich hörte sie mir jeden Tag an. Ich kannte Penn & Teller schon seit Mitte oder Ende der 1980er-Jahre, aber nach der Radioshow habe ich mir ihre Fernsehsendung bei Showtime angesehen. Dann habe ich ihm jeden Tag Tweets geschickt. Ich habe mich extra bei Twitter angemeldet, um ihm folgen zu können. Ich hatte mein Handy so eingestellt, dass ich benachrichtigt wurde, sobald ein neues Penn-Video auf YouTube veröffentlicht wurde. Ich habe dann den Link getwittert und Penn getaggt. Er begann, diese Tweets weiterzusenden. Schließlich haben wir uns bei einer Signierstunde in Washington D.C. zum ersten Mal getroffen. Er kontaktierte mich vor seinem ersten Auftritt bei „Celebrity Apprentice“ und fragte, ob ich Tweets für ihn senden würde, während er an der Show teilnahm. Als Dankeschön schenkte er meiner Familie Tickets zu seiner Show in Atlantic City. Wir verbrachten danach etwas Zeit miteinander. Im folgenden Jahr sah ich ihn bei The Amazing Meeting, einer Konferenz für Wissenschaft, Skepsis und kritisches Denken in Las Vegas. Wie trafen uns wieder und hatten immer mehr gemeinsame Freunde. Seitdem war ich zum Filmabend bei ihm zu Hause eingeladen und er hat auch schon oft für mein Essen bezahlt. Er ist wirklich sehr nett zu mir gewesen. Er ist wirklich mein größtes Vorbild, das war nicht übertrieben. Und jetzt ist er auch mein Freund.

Penn Jillette before weight loss picture
Atlantic City, New Jersey, 2012: Joe und Penn, bevor sie ihre Lebensweise änderten

Was macht Sie in Ihrem Leben am glücklichsten?

Shelley (Swams Frau, 38), Jeffery (Swams Sohn, 15) und andere Menschen zum Lachen bringen. Nichts macht mir mehr Freude. Sie verlassen sich auf mich, in finanzieller und emotionaler Hinsicht. Wir sind eine Familie. Sie bedeuten mir alles. Ich war auf dem Weg zu einem Herzinfarkt oder einem anderen gesundheitlichen Notfall, der meine Familie wirklich in Schwierigkeiten gebracht hätte. Ray und Penn haben mein Leben verändert und es mir in gewisser Hinsicht zurückgegeben. Und sie haben mich Shelley und Jeffery zurückgegeben. Natürlich gibt es keine Garantien, aber mithilfe von Ray und Penn habe ich Änderungen vorgenommen, die dafür sorgen, dass ich den Menschen, die mir alles bedeuten, wahrscheinlich länger erhalten bleibe.

Viele Menschen erhalten ein Warnsignal, bevor sie ihre Lebensweise verändern und zum Beispiel ihr Übergewicht loswerden. Was war Ihres?

Als ich im Sommer 2014 aus Las Vegas zurückkam, sah ich ein paar Fotos von mir auf Facebook. Auch wenn man sich täglich im Spiegel sieht, sind Fotos, auf denen man neben anderen Leuten steht, etwas ganz anderes. Ich dachte nur: „Wow! Ich bin doch nicht so viel dicker als er … oder doch?“ Das hat mich dazu veranlasst, mich an eines der Blutdruckmessgeräte zu setzen, die wir in einigen Supermärkten haben. Das Gerät gab meinen Blutdruck als 190 zu 148 an. Auf dem Bildschirm stand „Hoch“ in roten Buchstaben. Ich wusste, was „hoch“ bedeutete, konnte aber mit den Zahlen nichts anfangen. Also fragte ich die Apothekerin, was 190 zu 148 bedeutet. Sie sagte mir, dass ich in der Notaufnahme am besten aufgehoben wäre. Ich lachte nervös, beschloss aber auf der Stelle, dass ich etwas für meine Gesundheit tun musste. Ich bat meinen Arzt, keine Medikamente gegen Bluthochdruck zu verschreiben. Ich wollte versuchen, meinen Blutdruck durch Änderung meiner Lebensweise in den Griff zu bekommen. Er war einverstanden, aber ich glaube nicht, dass er mir viel zutraute. Jetzt liegt mein Blutdruck immer zwischen 110/70 und 120/80. Ohne Medikamente. Bei dieser Verbesserung hat meine Gewichtsabnahme die größte Rolle gespielt.

Wie hat Penn Ihren Gewichtsverlust beeinflusst?

Von August 2014 bis Februar 2015 versuchte ich einige Monate lang auf „herkömmliche Weise“ abzunehmen, indem ich weniger aß und mich mehr bewegte. Ich hatte auch Erfolg, aber dann starb meine Schwester und ich wurde rückfällig und verfiel wieder in meine alten Gewohnheiten, um mit dem Verlust fertigzuwerden. Penn sprach in seinem Podcast über seine Diät und ich kontaktierte ihn auf Facebook, um ihm zu gratulieren. Er gratulierte mir auch. Ich erklärte ihm, dass ich mich auf einem Plateau befand, und er verriet mir alle Geheimnisse von Ray Cronise, gleich nachdem er den Satz schrieb: „Ich darf eigentlich nicht darüber reden.“ Seitdem schickt er mir ermutigende Kommentare.

Wie ist es, mit Ihrer neuen Figur zu leben? Hat sich auch Ihre Persönlichkeit verändert?

Mir ist überhaupt nicht aufgefallen, wie schlecht ich mich fühlte, als ich noch über 150 Kilo wog. Ich dachte immer, es liege am Alter. Man wird älter, man nimmt zu, beklagt sich nicht und geht zur Arbeit. So hat mein Vater gelebt. Dann hatte er einen Herzinfarkt und musste einiges verändern. Sein Herzinfarkt hat auch bei mir für kurze Zeit etwas verändert, aber ein, zwei Monate später hatte ich wieder meine schlechten Angewohnheiten. Letzten Sommer habe ich den Sportplatz einer nahegelegenen Schule zum Joggen genutzt. Irgendwie kam ich auf die Idee, meine Schuhe und Socken auszuziehen und barfuß über das Football-Feld zu laufen. Das habe ich einige Male gemacht. Ich fühlte mich wieder wie ein Kind. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dieses Gefühl noch einmal zu erleben. Außerdem habe ich jetzt viel mehr Selbstvertrauen. In sozialen Situationen verstecke ich mich jetzt nicht mehr so oft. Ich bin noch immer etwas unsicher, aber nicht mehr so sehr.

Sie haben eine Waage von Withings genutzt. Finden Sie, dass solche technischen Geräte wirklich nötig sind? Hatten Sie vorher keine Waage?

Doch, ich hatte eine Waage, aber mir gefällt, dass die Withings-Waage und die Activité Pop-Uhr mit der Health Mate-App kommunizieren. Ich sehe gern alle Zahlen auf einen Blick, damit ich meinen Tag entsprechend planen kann. Ich muss mein Gewicht nicht in die App eingeben, sondern es erscheint automatisch. Jetzt kann ich es nicht mehr überspielen, wenn ich „gesündigt“ habe und mein Gewicht etwas nach oben geht. Dazu muss ich stehen. Wenn ich um 14 Uhr in der App sehe, dass ich bei 3.000 Schritten bin, ist das eine gute Erinnerung, dass ich mal wieder aufstehen und mich etwas bewegen sollte. Ich bin inzwischen auch ein großer Fan von Routine geworden. Ich beginne jeden Tag damit, dass ich mich auf meine Withings-Waage stelle.

Was ist die wichtigste Lehre, die Sie aus den Ratschlägen von Ray Cronise gezogen haben?

Dass man das Verhältnis zur Ernährung ändern muss. Die Ernährung eines Durchschnittsamerikaners tat mir nicht gut, also musste ich einiges ändern, um wieder gesund zu werden.

Mit wem teilen Sie Ihre Daten und das Dashboard der Withings Health Mate-App?

Ich teile mein Dashboard mit Ray und meiner Frau. Außerdem poste ich regelmäßig Updates in meinen sozialen Medien. So lege ich Rechenschaft ab. Das mag ich und das brauche ich auch.

Was hat Penn Ihnen zum Thema Abnehmen beigebracht?

Ich kann es nur wiederholen: Man muss das Verhältnis zur Ernährung ändern. Außerdem hat er mir beigebraucht, viel Cayennepfeffer und Kakaopulver auf Blaubeeren zu streuen. Das geht mir immer im Kopf herum.

Was würden Sie Leuten raten, die versuchen, Gewicht zu verlieren, aber nicht voll engagiert sind?

Unterhaltung und Geselligkeit haben nichts mit Essen zu tun. Mir war es wichtig, eine gesunde Einstellung zum Thema Essen zu entwickeln. Das heißt nicht, dass man niemals zur Unterhaltung etwas essen sollte, aber es darf nicht der Hauptgrund sein. Ich glaube nicht, dass man dauerhaft abnehmen kann, wenn man nicht auch das Verhältnis zum Essen ändert.

Essen Sie je Fleisch, Fett, industriell verarbeitete Kohlehydrate oder andere „verbotene“ Lebensmittel? Ist überhaupt etwas nicht erlaubt?

Nein, nichts ist verboten, aber ich esse Fleisch oder „Junk Food“ nur zu besonderen und passenden Gelegenheiten. Generell esse ich alle zwei Wochen eine Mahlzeit mit allem, was ich will. Ich stelle aber fest, dass ich inzwischen immer seltener Lust darauf habe. Das einzige, was mich hin und wieder in Versuchung führt, ist Cashewbutter. Ich hätte geschworen, dass Speck meine Schwäche sein würde. Aber nein. Cashewbutter macht mich schwach. Also gönne ich mir alle zwei Tage einen Löffel.

Was würden Sie jemandem sagen, der befürchtet, nicht mehr zufrieden leben zu können, wenn er für immer auf seine Lieblingsgerichte verzichten muss, um schlank zu bleiben?

Sie können diese Sachen aber weiterhin essen. Nur eben nicht im Augenblick. Und wenn Sie sie wieder essen können, wird es nicht mehr so häufig sein. Ich kann Ihnen aber versichern, dass Ihre Lieblingsgerichte nicht so gut schmecken, wie sich Schlanksein anfühlt.

Ich habe auf Twitter gesehen, dass Ihre Frau Shelley 27 Kilo abgenommen hat. Wurde sie von Ihnen inspiriert? Und wie hat sich die neue Lebensweise auf Ihren Sohn ausgewirkt?

Sie hat viele der Methoden angewendet, die wir von Ray gelernt haben. Aber sie hatte auch ihre eigenen Ideen. Wir zwingen unserem Sohn unsere Ernährungsweise nicht auf. Wir versuchen, ihm so oft wie möglich gesunde Lebensmittel vorzusetzen. Aber er ist fünfzehn. Pizza und Chips kommen irgendwie doch immer wieder ins Haus. Er interessiert sich aber dafür, was wir essen, und hilft auch manchmal bei der Zubereitung. Es ist wie mit der Religion. Ich versuche, ihm nahezubringen, was ich tue oder denke, und dann halte ich mich zurück, damit er seinen eigenen Weg finden kann.

Haben Sie das Gefühl, mit dem Fett auch noch etwas anderes verloren zu haben?

Ich glaube, dass ich nur Fett und meinen Bluthochdruck verloren habe. Abnehmen war nur der Anfang. Jetzt nehme ich an 5.000-Meter-Läufen teil und meditiere. Ich bin produktiver bei meiner Arbeit und widme mich mit mehr Energie meiner Familie, wenn wir zusammen sind. Ich habe keinen Zweifel daran, dass manche Leute Schwierigkeiten haben, ihr Selbstbild der neuen Realität anzupassen. Mir ist es aber nie so gegangen. Ich hatte vergessen, dass ich etwas leisten kann. Jetzt denke ich ständig: „Was könnte ich noch tun?“ Es war eine durchweg positive Erfahrung für mich.

Was würden Sie jemandem sagen, der Angst davor hat, überhaupt anzufangen, weil er befürchtet, wie bei allen anderen Diäten zu scheitern?

Fast allen menschlichen Fortschritten gingen viele gescheiterte Versuche voraus. Daraus lernen wir. Wir täten gut daran, nicht so viel Angst vor dem Scheitern zu haben. Und ich sage das in dem Wissen, dass ich immer noch zu viel Angst habe, beim Amateurabend als Komiker aufzutreten. Vielleicht sollte ich mir meine eigenen Ratschläge zu Herzen nehmen.

Warum ist Ihre Geschichte so interessant? Was macht Sie zu einem guten Vorbild und zu einer Inspirationsquelle?

Ich glaube, meine Geschichte ist faszinierend, weil ich ein ganz normaler Typ bin. Ich bin kein berühmter Zauberkünstler oder Komiker und auch kein hochintelligenter Meeresbiologe. Ich bin nur ein Normalo, der jeden Tag seine Zeitkarte abstempelt, wie viele andere Leute auch. Manchmal twittern die Leute Nachrichten an Penn und sagen im Prinzip: „Ja, klar. Du bist reich. Du kannst dir gesunde Ernährung leisten. Du kannst ständig Sport treiben.“ Ich bin die Antwort auf diese Kritik.

Ich weiß nicht, ob das so toll ist, aber einmal sagte mir ein Kollege, er könne es sich nicht leisten, sich so zu ernähren wie ich, weil es zu teuer sei. Ich antwortete ihm, dass das erstens nicht stimmt und dass ich zweitens jetzt etwas mehr Geld für Obst und Gemüse habe, weil ich nicht mehr teurere T-Shirts in Größe 3XL kaufen muss. Ich trage jetzt Größe L, falls Withings ein paar Sachen übrig hat. Das war nur ein Scherz!

Man muss nicht reich, berühmt oder besonders clever sein, um gesünder zu leben. Man muss nur am Ball bleiben und gut informiert sein. Und eine Waage von Withings ist auch eine gute Idee. Ich versuche, um den Satz „Wenn ich es schaffe, dann schafft es jeder“ herumzukommen. Aber …

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Vielen Dank, Joe, dass Sie uns Ihre Geschichte erzählt haben. Folgen Sie Joe auf Twitter unter @jrswam

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