Keine Angst vor Health-Tech-Geräten im Alter

Keine Angst vor Health-Tech-Geräten im Alter

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Smiling senior woman with cell phone and takeway coffee outdoors

Die Welt wird älter, aber nicht unbedingt gesünder. Warum es wichtig ist, auch im Alter die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen und welche raffinierten, aber anwenderfreundlichen Geräte dabei helfen können, erzählt Ihnen unsere Autorin hier aus eigener Erfahrung.

Es sollte nicht als Überraschung kommen, aber seien wir ehrlich: Wir werden alle älter und es entstehen nun mal Macken. Glücklicherweise haben wir eine funktionierende Gesundheitsversorgung und können uns bei Symptomen sofort an einen Arzt wenden. Wie wir aber auch eigenverantwortlich unsere Gesundheit überprüfen und im Auge behalten können, um nicht ständig in der Arztpraxis zu sitzen, konnte ich am Beispiel meiner Mutter herausfinden und bin dabei auf so manch interessante Informationen gestoßen.

Die Autorin und ihre Mutter

Es begann damit, dass meine Mutter (69 Jahre alt, sorry fürs Outing, Mami) vor ein paar Monaten über Schwindel und Benommenheit klagte, irgendetwas stimmte an dem Morgen nicht. Ihre Nachbarin von der freiwilligen Feuerwehr kam rüber mit einem klassischen Blutdruckmessgerät und Stethoskop und stellte einen Blutdruck von über 180 fest. Sie denken jetzt bestimmt, das kann schon mal passieren, doch meine Mutter ist Diabetikerin, daher ist es wichtig, den Blutdruck und Blutzucker stabil zu halten. Auf Anraten ihrer Hausärztin sollte der Blutdruck über den Tag verfolgt werden, so war dann die liebe Nachbarin insgesamt vier Mal da. Da wurde sehr schnell klar, meine Mutter brauchte ein eigenes Gerät, um jederzeit eigenständig messen zu können. Gesagt, getan. Nach ein paar Tagen kam die Bestellung von Withings an und ich fuhr zu meiner Mutter, um das Gerät mit ihr einzurichten. Zusätzlich kaufte ich ihr auch eine Move, eine Fitnessuhr mit wenigen Basisfunktionen wie Schrittezählen, um meine technikscheue Mutter nicht zu überfordern. Ich wollte sie schließlich motivieren, sich mehr zu bewegen, was sowohl für den Blutdruck als auch für Diabetes förderlich ist.

Die Einrichtung bei allen Withings-Geräten ist denkbar einfach und schnell. Man muss sich nicht durch lange Bedienungsanleitungen wälzen und am Ende spekulieren, was man denn falsch gemacht hat. Das hätte meine Mutter abgeschreckt und dazu geführt, dass sie weder das Blutdruckmessgerät noch die Uhr verwendet. So saßen wir nebeneinander und gingen alles Schritt für Schritt durch. Als erstes installierte meine Mutter die Health Mate App, die einzige Schwierigkeit hier bestand darin, dass sie sich nicht sofort an Ihr App-Store-Passwort zur Bestätigung erinnerte. Von da an verlief alles reibungslos, sowohl beim BPM Connect als auch bei der Move waren wir in wenigen Minuten durch. Wir richteten ein Profil ein, nahmen Probe-Blutdruckmessungen vor und setzten ein tägliches Schrittziel für meine Mutter.

Anfangs fragte ich meine Mutter alle paar Tage, ob sie mit den Geräten zurechtkomme und sie gab mir ehrlich gesagt wenig Info. Ich glaube, sie sträubte sich ein wenig vor all diesen technischen Neuheiten, mit denen sie sich nun auseinandersetzen sollte. Nach einigen Wochen kam dann zu meiner Freude die große Überraschung. Meine Mutter erzählte mir voller Stolz, dass sie bei ihrer Routineuntersuchung der Hausärztin die Health Mate App mit all ihren Blutdruckaufzeichnungen zeigte und dafür großes Lob bekam. Zusätzlich konnte sie über den Entwicklungsverlauf einsehen, wie viel sie am Tag gegangen ist und auch hier gab es eine positive Entwicklung nach oben. Nun ruft mich meine Mutter immer nach einem längeren Spaziergang an und berichtet glücklich, dass sie über 8.000 Schritte geschafft hat.

Die Erfahrung mit meiner Mutter ist sicherlich kein Einzelfall. Im Gegenteil, es scheint die neue Realität für eine immer größer werdende Population zu werden.

Alter und Digitalisierung

Wir befinden uns mitten in einem demografischen Wandel. Die Geburtenraten sinken, wir werden nicht jünger und gleichzeitig steigt die Lebenserwartung unserer älteren Bevölkerung. Laut Statistik lebten in Deutschland Ende des Jahres 2019 etwa 23,74 Millionen Menschen, die über 60 sind. Im Vergleich dazu liegt die Einwohnerzahl der unter 18-jährigen bei ungefähr 13,68 Millionen.

Hinzu kommt, dass sich unser Leben rasend schnell verändert und immer moderner wird, wobei sich vieles vereinfacht und auch beschleunigt. Neue Technologien ersetzen alte Verfahren, was gerade noch neu war, ist heute schon wieder Schnee von gestern. Alles wird vernetzt, globalisiert und digitalisiert. Dabei soll jeder mitmachen, so scheint jedenfalls die Erwartungshaltung an die Gesellschaft. Für jüngere Menschen stellt das sicherlich kein Problem dar, denn sie sind von klein auf mit neuen Technologien und den dazugehörigen Begriffen aufgewachsen. Das sieht bei der älteren Bevölkerung anders aus, wenn man bedenkt, dass viele erst in ihren 50ern das erste Smartphone in den Händen gehalten haben. Verständlicherweise fällt es älteren Menschen teilweise schwer, neue Technologien überhaupt zu verstehen, altbewährte Methoden aufzugeben, Neues zu erlernen und dem Ganzen auch noch zu vertrauen.

Und jetzt trifft es auch unser Gesundheitswesen, denn es wird digitalisiert, um die Prozesse und das generelle Prinzip der gesundheitlichen Versorgung zu vereinfachen. Einige der Themen sind Gesundheits-Apps auf Rezept, Online-Sprechstunden, Befundversand per E-Mail und einiges mehr. Wie das von der älteren Gesellschaft aufgenommen wird, wird sich noch zeigen. Dazu rief Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, auf, behutsam bei neuen digitalen Angeboten für Patienten vorzugehen. „Es haben nicht alle Menschen in dieser Gesellschaft die gleiche Vertrautheit mit neuen Technologien, zum Beispiel auch wegen ihres Alters“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Wenn wir zu stark und zu schnell auf digitale Unterstützung abstellen, darf man die Menschen nicht vergessen, die damit vielleicht nicht umgehen können.“

Eine durchaus positive Entwicklung zeigt sich jedoch bei der Internet-Nutzung im Alter. Der Anteil der älteren Menschen, die online sind, nimmt laut Statistik weiter zu. So stieg beispielsweise in Deutschland der Anteil der Internetnutzer bei den über 70-Jährigen von rund 29 % im Jahr 2014 auf satte 52 % im Jahr 2019. Im Jahr 2020 lag der Anteil der Internetnutzer unter den 60- bis 69-Jährigen bei 93 %, bei Personen ab 70 Jahren waren es knapp 75 %.

Trotz Berührungsängsten, die ältere Menschen im Umgang mit den neuen Technologien haben, stehen sie ihnen doch offen gegenüber, sie sind neugierig und wollen als aktives Mitglied an der digitalen Gesellschaft teilhaben, so eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Zu ihren größten Wünschen zählen Gesundheit und Selbstbestimmung bzw. Unabhängigkeit.

„Wenn das Altern positiv wahrgenommen werden soll, so muss ein längeres Leben von Möglichkeiten zur Wahrung der Gesundheit, zur aktiven Teilnahme am Leben im sozialen Umfeld und zur Aufrechterhaltung der persönlichen Sicherheit begleitet sein“, so die WHO in einem Bericht zum aktiven Altern.

Gesundheitsverhalten

Nicht nur das durchschnittliche Lebensalter nimmt zu, erfreulicherweise ist der Gesundheitszustand vieler Menschen gut. Jedoch steigt mit dem Alter auch das Risiko für Erkrankungen, die durch bekannte Faktoren wie körperliche Inaktivität, unzureichende Ernährungsweise, Tabakkonsum sowie andere bekannte schädliche Multiplikatoren beeinflusst werden.

Weltweit erkranken ältere Menschen hauptsächlich an:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Schlaganfall
  • Diabetes
  • Krebs
  • Chronische Lungenerkrankungen
  • Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates (z.B. Arthritis und Osteoporose)
  • Psychische Erkrankungen (vor allem Demenz und Depressionen)

 

Quelle: Wie gesund sind die älteren Menschen? Robert Koch-Institut 2015

Einigen dieser Erkrankungen kann man proaktiv entgegenwirken oder sie sogar vermeiden. Das eigene Gesundheitsverhalten spielt hierbei eine entscheidende Rolle, denn es kann in jedem Alter den Gesundheitszustand erhalten und verbessern. Wir können es nur immer wieder betonen: regelmäßige körperliche Bewegung in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung sowie ausreichend Schlaf sind das positive Power-Trio für eine gute physische und psychische Gesundheit.

Dazu kommen regelmäßige Check-ups beim Hausarzt, wo durch gängige Untersuchungen der Gesundheitszustand bewertet werden kann und mögliche Erkrankungen erkannt werden. Allerdings übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in Deutschland seit 2018 nur noch alle 3 Jahre die Kosten für diese allgemeine Gesundheitsuntersuchung für alle Personen ab 35 Jahren. Ausnahme: akute Erkrankungen.

Es ist also nur ratsam, die Verantwortung für seine Gesundheit zu übernehmen, aktiv zu werden und seine Vitalwerte zu kennen durch regelmäßige Blutdruckmessungen, Gewichtskontrolle, Aktivitätstracking und mehr. So können Sie nicht nur alle Gesundheitskomponenten im Blick behalten, aber auch Entwicklungen verfolgen und potenzielle Gefahrenzonen erkennen, die, wenn frühzeitig erkannt, behandelt und möglicherweise umgekehrt werden können. Das Ziel ist doch, länger gesund und selbstständig im Alter zu bleiben – und wer will das nicht?

Health-Tech-Geräte mit Köpfchen

Unterstützung liefern hier vernetzte Gesundheitsgeräte. Das Produktportfolio von Withings umfasst eine ganze Reihe an einfach zu bedienenden und leicht verständlichen Geräten, die Ihnen den Weg zu einem bewussteren und somit gesünderen Leben ebnen. Blutdruckmessgeräte, Körperwaagen, Fitnessuhren und Schlafsensormatten helfen Ihnen, Ihre Vitalwerte zu überwachen, sich Aktivitätsziele zu setzen und Ihre Entwicklungen zu beobachten. Sie können sogar einen Gesundheitsbericht mit all Ihren Messwerten und Aktivitäten in der dazugehörigen Health Mate App erstellen, den Sie mit Ihrem Arzt teilen können für eine ganzheitliche Betrachtung Ihres Gesundheitszustandes. Alle Produkte von Withings vereinen den Leitgedanken des Unternehmens: Gesundheit für alle zugänglich zu machen. Dabei achtet Withings darauf, dass die Geräte an die neue Mehrheit der Konsumenten, die ältere Bevölkerung, angepasst sind, so dass Sie kein technischer Profi sein müssen, um sie zu installieren, bedienen und auswerten zu können. Die große Bandbreite bietet das richtige Produkt für jedes Bedürfnis mit Basisfunktionen wie Blutdruck- oder Herzfrequenzkontrolle, Verfolgung der täglichen Schrittzahl oder Gewichtsmessungen. Hinzu kommen erweiterte Funktionen, die eine gründlichere Gesundheitsprüfung ermöglichen: von EKG, Sauerstoffsättigung bis hin zu einer eingehenden Schlafanalyse mit Schlafapnoe-Erkennung. All diese Messwerte wurden klinisch auf Ihre Genauigkeit getestet und für richtig befunden. So erhalten Sie wichtige Werkzeuge, auf die Sie vertrauen können, wenn es darum geht, Ihre Gesundheit eigenständig zu überwachen. Aber allein müssen Sie das trotzdem nicht machen, denn Withings hat viele Fans, die zusammenhalten. Besuchen Sie die Aktivitätsgruppen auf Facebook, wo sich Gleichgesinnte austauschen, motivieren und unterstützen.

Ich bin glücklich darüber, dass meine Mutter sich Ihrer Verantwortung für Ihre eigene Gesundheit bewusst geworden ist und nun eigenständig agiert, um gesund und vital zu bleiben. Sie hat sich nicht von der Technologie der vernetzten Gesundheitsgeräte abschrecken lassen und das freut mich besonders, denn es ist wirklich nicht schwierig. Die Welt der Health-Tech-Geräte ist überschaubar, benutzerfreundlich und für den Alltag angepasst mit klaren Vorteilen für die Gesundheitsüberwachung und das eigene Wohlbefinden.

Iveta Remo

Iveta lives in Munich, Germany, and helps Withings with the German language. When she's not translating or writing, she likes to spend too much time on Instagram browsing food trends. Food and feasts excite her, but calories do not. That's why Iveta tries out different and sometimes a bit crazy sounding trends and workouts to stay healthy and fit.
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