Angela Edwards feiert ein Jahrzehnt der Gesundheitserfassung

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Erfolgs- geschichten
23. August 2022

Lernen Sie eine erfolgreiche Powerfrau kennen, die sich außerdem durch ihr Engagement für andere auszeichnet. Erfahren Sie, was passierte, als sie merkte, dass sie sich auch um sich selbst kümmern sollte.

Angela Edwards, 60, ist eine ehemalige Vertriebs- und Marketingleiterin, die in Las Vegas lebt und auf die wir gestoßen sind, weil sie in unserer Withings Facebook-Gruppe gepostet hat. (Anm.: Diese Gruppe ist englischsprachig, aber wir haben auch eine deutschsprachige Gruppe.) Sie teilte ein Diagramm, das Ihre Gewichtsmessungen mit einer smarten Withings-Waage über einen Zeitraum von 10 Jahren zeigte, sowie Fotos von sich selbst am Anfang und am Ende ihrer eigenen 10-jährigen Herausforderung.

Wir waren beeindruckt von ihrer Weisheit, ihrer positiven Einstellung und, ehrlich gesagt, davon, dass sie aussieht, als wäre sie keinen Tag gealtert, außer dass sie eindeutig fitter geworden ist. Doch so beeindruckend die Fotos auch sind – wir fanden heraus, dass hinter der Geschichte noch viel mehr steckt.

Was die Fitness betrifft, so hat sie an Marathons teilgenommen und eine Interessengemeinschaft für sich entdeckt, als sie mit dem Gewichtheben begann. Aber noch beeindruckender ist, was sie alles in ihrem Leben geleistet hat, von der Pflege ihrer alternden Eltern bis hin zur Erziehung ihrer Tochter mit besonderen Bedürfnissen – und das alles als alleinerziehende Mutter.

Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie sie mit den Höhen und Tiefen des Lebens zurecht kam, ohne jemals das Ziel aufzugeben, an ihrer Gesundheit zu arbeiten. Von ihren Erkenntnissen können wir alle profitieren.

Es ging nie nur ums Abnehmen

Obwohl Angelas Fotos zeigen, wie schön sie ist, erzählte sie uns, dass es bei ihrem Gewichtstracking und Gesundheitskick nie um Eitelkeit ging. Ihr war die Gesundheit und Fitness aus einem bestimmten Grund tiefgründiger Natur wichtig.

„Ich habe mich sehr für Wellness, Gesundheit und Fitness interessiert, weil es in meiner Familie viele chronische Krankheiten gibt, insbesondere Krebs. Meine Mutter erkrankte dreimal in ihrem Leben an Krebs und verstarb schließlich an Brustkrebs. Während ihrer Krankheit war ich ihre Hauptbezugsperson, und sie sagte zu mir: ‚Wenn du weißt, was ich weiß, wirst du dich um deine Gesundheit kümmern‘, und ich versprach ihr auf ihrem Sterbebett, dass ich das tun würde. Es ging also nie um Eitelkeit oder darum, wie ich aussah oder wie viel ich wog. Sicherlich ist es jedem wichtig, wie er aussieht, aber mir ist das wirklich egal. Meine Mutter starb im Alter von 65 Jahren und sie war absolut wunderschön. Das spielte aber keine Rolle. Sie ist an Krebs gestorben.“

Wer die Kerze an beiden Enden anzündet…

Angela ist in Südkalifornien ‚sehr gesund‘ aufgewachsen, in einer Umgebung, die auf einen gesunden Lebensstil ausgerichtet war.

„Meine Mutter war eine der ersten Mitglieder des Jack LaLanne Health Club. Wir hatten Avocado-, Orangen-, Mandarinen- und Zitronenbäume direkt in unserem Garten. Wir sind regelmäßig um den Rose Bowl gelaufen und waren nur selten auswärts essen. Selbst im College konnte ich mein Gewicht ziemlich gut halten. Erst viel später, mit dem Stress in meinem Beruf und der Tatsache, dass ich die Kerze an beiden Enden anzündete, fing ich an, zuzunehmen.“

Fitnessstudio mit einer Community

Bevor sie ihren Job bei Xerox aufgab, meldete sich Angela in einem Fitnessstudio an, um sich ernsthaft um ihre Gesundheit zu kümmern. Aber erst als sie die Welt der 70-Stunden-Wochen endlich hinter sich gelassen hatte, begann sie, regelmäßig zu trainieren. Sie probierte alles aus, was das Fitnessstudio zu bieten hatte. Letztlich hat es ihr das Gewichtheben angetan und dabei fand sie neue Freunde. Ein Netzwerk von Gleichgesinnten, egal ob online oder persönlich, ist Angelas Meinung nach ein wichtiger Faktor für Erfolg..

Die Höhen und Tiefen des Lebens dokumentieren 

Angela Edwards zeigt 10 Jahre Gewichtserfassung mit einer Smart-Waage von Withings

Angela kaufte zu dieser Zeit ihre erste Withings Smart-Waage. Auf dem besagten Diagramm, das ihre Gewichtsentwicklung über 10 Jahre zeigt, gibt es keine geraden Linien, weder nach oben noch nach unten noch seitwärts. Wenn sie über ihre Daten nachdenkt, sagt Angela, dass sie klare Verbindungen zwischen dem, was äußerlich mit ihr geschah, und dem, was mit ihrem Körper in jeder Phase geschah, ziehen kann.

„Nachdem ich 2012 das anfängliche Gewicht verloren hatte, gab es eine Menge Aufs und Abs. Ich konnte das Gewicht größtenteils halten, nahm jedes Jahr bis zu 3 Kilo zu und nahm im nächsten Jahr sofort wieder ab. 2016/2017 hatte ich einen Tiefpunkt erreicht, als ich mein Selbstvertrauen verlor und mich erst wieder aufrappeln musste. Ich steckte in einer sehr schwierigen Beziehung, die mich geistig, körperlich und seelisch erschöpfte.“

2018/2019 ging es für Angela wieder bergauf, aber dann kam COVID und sie nahm wieder zu. Zusätzlich zu COVID war Angela ein zentraler Anlaufpunkt für ihre Familie. Sie kümmerte sich um so viele Menschen gleichzeitig. Als alleinerziehende Mutter ihrer Adoptivtochter mit besonderen Bedürfnissen betreute sie auch ihren Vater, der an fortgeschrittener Alzheimer-Erkrankung litt, und nahm dann noch zusätzlich seine Frau und seine Schwester in ihr Haus auf. Außerdem fuhr sie regelmäßig über 2.000 km zwischen Las Vegas und Nordkalifornien hin und her, um ihrer Schwester im Kampf gegen den Brustkrebs emotionalen Beistand zu leisten.

„Die letzten Jahre waren die schwersten meines Lebens, aber jetzt, wo ich die Phase der extremen Pflege hinter mich gebracht habe, kann ich mich endlich auf mich selbst konzentrieren und mir die Sauerstoffmaske zuerst aufsetzen. Dank Withings bin ich in der Lage, zurückzublicken und die Verknüpfungen zu erkennen. Ich erlaube mir selbst die dringend benötigte Nachsicht und plane schon weitere Erfolge in der Zukunft.“

Mit geschlossenen Augen auf die Waage

Angela erzählte uns, dass sie 1,62 m groß ist und dass sie während der Pandemie „nur noch einen Chicken Nugget von 200 Pfund (Anm.: 91 kg) entfernt“ war. Aber sie fand die Kraft, nicht aufzugeben.

Woher nahm Angela die Motivation, sich weiter auf die Waage zu stellen? Sie sagt, sie habe ‚Scheuklappen aufgesetzt‘ und beschlossen, dass ihre Smart-Waage die Daten für später speichern sollte.

„Ich weigerte mich, auf die Zahl auf der Waage zu schauen. Ich stieg einfach auf die Waage, schaute geradeaus und ignorierte die Zahl, weil ich wusste, dass ich lediglich registrieren wollte, dass ich hier bin. Wenn man sich täglich auf die Waage stellt, steigen und fallen die Zahlen aus so vielen verschiedenen Gründen. Aber sie können einem die Stimmung vermiesen und sich auf die Motivation auswirken. Deshalb sollte man nicht auf die Zahlen achten und sie nur zu Informationszwecken aufzeichnen, damit man später die Entwicklung erkennen kann.“

Realistisch bleiben: tun, was man kann, wenn man kann

Obwohl Angela behauptet, sie sei ‚keine Läuferin‘, hat sie den Rock and Roll Marathon absolviert und vor kurzem den 100-Meilen-Lauf der American Cancer Society abgeschlossen. Langfristige Gesundheit bedeutet für sie auch, sich an ein sich ständig veränderndes Umfeld anzupassen. Deshalb packt Angela immer ihre Motivation ein, wenn sie auf Reisen geht.

„Ich bin 60 Jahre alt und habe ein 17-jähriges Kind, das ist schon eine Herausforderung – das hält mich auf Kurs. Und damit meine ich langfristig. Wenn man genau weiß, dass man realistisch sein muss, gibt es trotz allem Zeiten, in denen man vom Weg abkommt. Ich habe zum Beispiel einen Monat bei meiner Schwester in Nordkalifornien verbracht und ich fühlte mich nicht in meinem Element, da ich kein Fitnessstudio vor Ort hatte. Ich wohnte drei Straßen vom Strand entfernt, also ging ich spazieren, aber ich trainierte nicht mit der Intensität, die ich gewöhnlich an den Tag lege, und auch nicht so häufig wie sonst. Zudem hatte ich nicht den gleichen Zugang zu Lebensmitteln, also war meine Ernährung nicht optimal.  Ich habe nicht gekocht, aber sobald ich zurückkam, fing ich sofort wieder an.“

Nur keine falsche Scham

Um ihre Bemühungen zu verstärken, hat sich Angela sogar einen Fitnessraum zu Hause eingerichtet und sagt, das Gefühl, das sie beim Training zu Hause empfindet, mache süchtig – auf eine gute Art. Sie liebt ihr örtliches Fitnessstudio, aber mit den Geräten zu Hause „gibt es keine Ausreden mehr“.

„Wenn ich eine Telefonkonferenz habe, empfinde ich keine Scham, währenddessen zu trainieren. Ich stelle mich aufs Laufband und wähle mich ein, um an der Telefonkonferenz teilzunehmen. Ich setze mir einfach Kopfhörer auf und alle anderen müssen nur das Laufband im Hintergrund hören – ich treibe zusätzlich Sport.“

Aber auch ohne Geräte, wenn sie sich zu bewegungsarm fühlt, schafft sie es, sich zu motivieren, indem sie sich sagt: „Beweg deinen Hintern und geh spazieren. Geh direkt vor die Haustür. Das ist deine heutige Aktivität.“

Ziel vor Augen: Muskelmasse

Angela möchte noch ein paar Kilos abnehmen, aber ihr Ziel ist es, Muskeln aufzubauen. „Ich muss wirklich Gewichte heben und meine Muskelmasse wieder aufbauen. Das ist ein weiterer Grund, warum ich die Withings-Waage liebe – es geht nicht um das Gewicht. Sie können 10 Leute nebeneinander stellen, die alle 65 kg wiegen, und sie werden komplett unterschiedlich aussehen, je nachdem, was sie tun und wie ihre Körperzusammensetzung ist.“

Wie wahr. Angela möchte nun anderen auf ihrem Weg zur Gesundheit helfen und Sie können ihr auf Instagram @myorganicportal folgen, um mehr zu erfahren. 

Haben auch Sie eine Geschichte, die Sie mit uns teilen möchten? Schreiben Sie uns: success@withings.com

Haftungsausschluss: Die Informationen in diesem Artikel sind nicht als Ersatz für einen medizinischen Rat eines Arztes oder einer anderen medizinischen Fachkraft gedacht und stellen keinen Ersatz für den Rat einer juristisch qualifizierten medizinischen Fachkraft dar. Wenn Sie spezifische medizinische Fragen haben, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt oder einen Angehörigen eines Gesundheitsberufes. Nichts in diesem Artikel darf als Versuch ausgelegt werden, medizinischen Rat anzubieten oder zu erteilen.