Botschafterprofil: Yoann Stuck

Botschafterprofil: Yoann Stuck

Inspirationen
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Unser Withings Botschafter Yoann Stuck ist Trailrunning-Champion, Geschäftsinhaber und vielbeschäftigter Familienvater. Wir haben uns mit Yoann über sein Trainingsprogramm, sein Lieblingsessen, seine idealen Läufe und vieles mehr unterhalten.

Unser Withings Botschafter Yoann Stuck ist Trailrunning-Champion, Geschäftsinhaber und vielbeschäftigter Familienvater. Wir haben uns mit Yoann über sein Trainingsprogramm, sein Lieblingsessen, seine idealen Läufe und vieles mehr unterhalten.

Der 37-jährige Yoann Stuck stammt aus der Gemeinde Châteauneuf-de-Gadagne im Département Vaucluse im Südosten Frankreichs. Er belegte den ersten Platz beim Wings for Life World Run 2017, den fünften Platz beim 100-Kilometer-Lauf der Championnats de France 2017 und den vierten Platz beim 80-Kilometer-Lauf des EcoTrail Paris 2019. Wir wollten mehr über den passionierten Läufer erfahren.

Hallo Yoann! Wir sind gespannt darauf, Sie besser kennenzulernen. Wie waren Sie so als Kind?

In der Schule galt ich immer als Zappelphilipp. Langeweile hatte ich eigentlich nie. Ich war oft mit Freunden zusammen, aber trotzdem fühlte ich mich ziemlich einsam. Als Teenager wurde es noch schlimmer. Ich hab mit meinen Freunden viel Unfug gemacht. Meine Schulnoten waren ganz passabel. Ich musste mich nicht sonderlich anstrengen, um anständige Noten zu bekommen. Deshalb sah ich auch keinen Grund, mich um noch bessere Noten zu bemühen.

Bitte erzählen Sie uns was von Ihrer Familie.

Ich lebe seit zehn Jahren mit meiner Partnerin Estelle zusammen, und unsere Tochter Charlee wird bald fünf Jahre alt. Und dann gibt es noch ein weiteres Familienmitglied: unsere Französische Bulldogge.

Kommen wir jetzt mal auf Ernährung zu sprechen – bei welchen Gaumenfreuden werden Sie schwach?

Eindeutig Bier! Aber auch Spaghetti Carbonara, Pizza, die klassischen Cremetörtchen aus Saint-Tropez und Mont-Blanc-Eis … lecker!

Vor zehn Jahren haben Sie noch geraucht, sind feiern gegangen und waren alles andere als sportlich. Heute stehen Sie als Läufer auf dem Siegerpodest. Ihr Weg zum Laufen war also eher untypisch. Wie wurden Sie zum Spitzensportler?

Schritt für Schritt. Als ich anfing zu joggen, hätte ich mir natürlich im Leben nicht erträumt, dass es irgendwann einmal so weit kommen würde. Ich fand Gefallen an längeren Läufen, weil ich dabei so gut abschalten konnte. Dann habe ich Leute kennengelernt, die mich dazu überredeten, einem Club beizutreten. Ich habe alle meine Besorgungen im Laufschritt erledigt und fand immer neue Spielwiesen. Als ich dann Partner und Sponsoren hatte, wollte ich noch besser werden. Ich trainiere viel und erhalte Unterstützung, damit ich gute Leistungen erbringen kann.

 

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On ne va pas mettre de filtre sur cette photo. Hier, j’entendais aux infos qu’il y a 16% de français atteints d’obésité. Et comme vous le savez, cela cause de nombreuses maladies. Ce chiffre est assez troublant, du coup, j’ai voulu chercher une nouvelle photo d’il y a quelques années. L’enchaînement alcool-clopes-pornfood était plus facile que l’enchaînement running & bike à l’époque. C’est juste une piqure de rappel pour montrer que tout et possible. Même en surpoids, tu peux atteindre tes rêves et changer. Je n’étais pas bien dans ma peau, dans le flou et je ne savais pas où aller. Avec le temps et une activité régulière, j’ai pu me reprendre en mains et aujourd’hui, je kiffe ma life. Le body-positive c’est une chose, la pugnacité et la détermination en est une autre. – #beforeafter #healthylife #heathyman #newlife #determination #bestrong #anotherlife #iamwoodstuck

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Auf welche physischen Indikatoren achten Sie, sei es im Alltag oder beim Training? Herzschlag? Körperzusammensetzung? Schlafqualität?

Schlaf ist für mich ein sehr wichtiger Parameter. Ich schlafe für gewöhnlich ziemlich tief und bei meinem Training ist Erholung das A und O. Außerdem achte ich noch auf mein Gewicht und die damit verbundenen Indikatoren. Von Diät wollen wir mal lieber nicht reden. Ein grauenvolles Wort. Ich kenne mein Fitnessgewicht ganz genau und wenn ich bei einem Lauf oder beim Training davon abweiche, ist das gar nicht gut. Was die Atmung und andere Indikatoren betrifft, merke ich beim Training sofort, ob ich gut in Form bin oder nicht. Als Läufer hat man ein besseres Gespür für die eigene Gesundheit.

Welche Withings Produkte nutzen Sie derzeit?

Ich stelle mich alle 3 bis 4 Tage auf meine intelligente Withings Waage. So kann ich mich regelmäßig wiegen, und es gibt keine bösen Überraschungen. Mit Sleep überprüfe ich jeden Tag, wie gut ich mich erholt habe.
Die Steel HR Sport ist mit ihrer unkomplizierten Eleganz mein Lieblingsprodukt. Die Sportuhr misst den ganzen Tag lang meinen Puls und bleibt dabei mit meinem Smartphone verbunden.

Woran denken Sie, wenn Sie an Withings denken?

Vor allen Dingen an Qualität. Und benutzerfreundliche Produkte. Für mich ist auch das Streben nach Innovation wichtig. Ich achte immer auf Marken, die sich stets neu erfinden und verbessern wollen.

Sie laufen jetzt seit 2010/2011 regelmäßig. Die meisten Menschen halten höchstens ein paar Wochen oder Monate an ihren neu gefassten Vorsätzen fest. Was sind die Schlüssel zu Ihrem Erfolg?

Zunächst einmal die Einstellung. Man muss die Dinge langsam angehen und Spaß dabei haben. Wenn man seine Sporteinheiten genießt, dann hat man schon viel erreicht! Und was die Steigerung anbelangt, sollte man nicht gleich von 0 auf 100 durchstarten, sonst sind Verletzungen oder Frust vorprogrammiert. Immer schön Schritt für Schritt!

Sie sind auch Unternehmer und haben mit IamWoodstuck Ihre eigene Marke. Wie sieht Ihr typischer Alltag als Familienvater, Athlet und Unternehmer aus?

Morgens frühstücken wir alle gemeinsam. Normalerweise bringe ich meine Tochter zur Schule. Anschließend arbeite ich bis zum späten Vormittag, und dann ist es Zeit für mein Training. Nachmittags bin ich bis zum Abend mit Coaching, IamWoodstuck, Networking und verschiedenen Anfragen beschäftigt. Manchmal verschiebe ich ein Workout auf den späten Nachmittag.

Ist es einfach, Familienleben und Hochleistungssport unter einen Hut zu bringen?

Wenn ich mich mit einem alleinstehenden, kinderlosen Sportler vergleiche, ist es natürlich nicht einfach. Vor allem, wenn der Sport vom Umfeld nicht akzeptiert wird. Estelle und ich haben beruflich viel verändert, damit unser Familienleben mit dem Rest vereinbar ist. Wir arbeiten zusammen. Estelle blieb die ersten drei Jahre nach Charlees Geburt zu Hause, und die beiden begleiten mich so oft wie möglich auf meinen Reisen oder zu Läufen. Es ist mir wichtig, meine Erlebnisse und Gefühle mit ihnen zu teilen. So verstehen sie mich besser und können meinen Sport tolerieren, ohne sich eingeschränkt zu fühlen.

Ist es einfach, Ihr Berufsleben mit Hochleistungssport zu verbinden?

Wie gesagt, es ist ein Ganzes! Bevor ich mit dem Laufen begann, war ich im Vertrieb tätig und hatte eine 39-Stunden-Woche mit regelmäßigen Arbeitszeiten. Am Wochenende hatte ich meistens frei. Als Selbstständiger gibt es keine festen Arbeitszeiten, Wochenenden oder Feiertage mehr, sondern man muss sich seine Zeit selber einteilen und kann arbeiten, wo man will. Jeder kann selbst entscheiden, ob sein Glas halb leer oder halb voll sein soll. Es hängt ganz von der Perspektive ab, ob das nun einfach oder kompliziert ist! Ich habe das große Glück, dass ich das tun kann, was ich am liebsten tue und dass ich meine eigenen Ziele verwirklichen kann.

Wer schießt denn die tollen Fotos auf Ihren Websites?

Oft bin ich das! Ich bin häufig allein unterwegs, daher bleibt mir keine andere Wahl, wenn ich Content haben will. Im Anschluss an Läufe habe ich oft das Glück, Fotoshootings mit meinen Partnermarken wie Gore oder Brooks zu machen – so kommen wunderschöne Bilder an traumhaften Orten zustande.

Sie pflegen enge Kontakte zu Ihren Communitys in den sozialen Medien und haben kürzlich die Kampagnen für den Nichtrauchermonat, Movember und sogar den Brustkrebsmonat unterstützt. Warum ist es Ihnen wichtig, Ihr Know-how für gesundheitliche Zwecke einzusetzen?

Es ist mir wichtig, weil es mich berührt. Wenn ich einen Beitrag leisten kann, dann mache ich das auch. Für mich war es eine lebensrettende Entscheidung, mit dem Rauchen aufzuhören. Und leider waren schon viel zu viele Menschen in meinem Umfeld von Krebs betroffen. Ich kann nur auf meine Weise versuchen, mich für solche fantastischen Zwecke zu engagieren. Ich habe auch einen Verein mit meiner Partnerin Estelle gegründet: Rares & Cimes. Damit wollen wir Geld für die Erforschung seltener Krankheiten sammeln. Bei unserer Tochter wurde vor zwei Jahren Polyarthritis festgestellt, deshalb wollen wir Geld für Belange sammeln, über die weniger gesprochen wird, die aber leider auf dem Vormarsch sind.

Kommen wir noch mal auf Ihr Training zu sprechen. Wie gehen Sie mental mit Rennen über 50, 80 und 100 Kilometer um? Vergessen Sie dabei alles um sich herum, oder nehmen Sie Ihre Umgebung wahr? Was geht in Ihrem Kopf vor?

Um solche Entfernungen zu schaffen, trainiere ich hart, und zwar ohne Musik. So kann ich derartig lange Strecken besser verstehen. Beim Laufen fühle ich mich, als würde ich in meiner eigenen kleinen Welt meditieren – so lasse ich körperliche und geistige Ermüdungserscheinungen einfach hinter mir. Man lernt viel über sich selbst bei solchen Läufen, und auf so langen Distanzen lernt man noch mehr.

Welcher Lauf hat bei Ihnen den größten Eindruck hinterlassen und welcher Lauf war für Sie der schlimmste?

Mein Favorit ist der Marathon du Mont Blanc. Als ich zum ersten Mal mitlief, hatte ich meine Partnerin und Freunde dabei, und es war auch meine erster Traillauf in den Bergen. Die Atmosphäre und die malerische Landschaft weckten in mir sofort den Wunsch, Trailrunner zu werden.
Mein schlimmster Lauf war der EcoTrail letztes Jahr. Meine Mutter war gerade gestorben, aber ich wollte trotzdem antreten. Das war ein Fehler. Ich war noch nicht so weit. Größtenteils habe ich nur gelitten, aber ich habe es bis ans Ziel geschafft.

Gibt es Läufe oder Strecken, für die Sie sich noch nicht bereit fühlen oder von denen Sie träumen?

Für 100-Meilen-Läufe (160 km) bin ich noch nicht bereit. Die Ultramarathons Leadville und Western States sind ein Wunschtraum für mich, denn in der Ultra-Trailrunning-Szene sind das mythische, geschichtsträchtige Läufe. Ganz so weit bin ich noch nicht, aber ich kann warten!
Mein idealer Lauf ist einer, bei dem ich vom Start bis ans Ziel die Kontrolle habe und das Beste aus meiner Umgebung heraushole, einschließlich der Landschaft und der Atmosphäre.

Gibt es neben dem Laufen noch andere Sportarten, die Ihnen Spaß machen?

Ich mag Rennradfahren genauso sehr wie Laufen, ich mache es nur seltener. Stand-up-Paddeln finde ich auch toll, vor allem auf Gebirgsseen. Ich mag viele Sportarten und liebe es, neue auszuprobieren. Outdoor-Aktivitäten gefallen mir am besten.

Welche Pläne haben Sie für die Saison 2020?

Als Erstes laufe ich den 35. Marathon des Sables, einen Solidaritätslauf in der Sahara, vom 3. bis zum 13. April 2020 – 250 km in 7 Tagen. Dann geht es weiter mit dem Wings for Life am 3. Mai. Das ist ein Lauf, der weltweit zeitgleich stattfindet und bei dem es keine Ziellinie gibt. Man läuft dabei einfach so weit, wie man kann, bis man vom so genannten Catcher Car überholt wird. Am 26. Juni habe ich mir dann den 14. Lavaredo Ultratrail vorgenommen, der in Italien stattfindet. Die 120 Kilometer lange Strecke durch die Dolomiten muss man in weniger als 30 Stunden schaffen. Und am 28. August laufe ich schließlich den CCC, einen der Trails um den Mont Blanc. Er ist 101 Kilometer lang und hat rund 6.100 Steigungsmeter. Dieses Programm kann sich sehen lassen!

Vielen Dank, Yoann! Folgen Sie Yoann auf Facebook, Instagram, Twitter, YouTube & Strava.

fbt

Flore Schwoerer

Surrounded by a family of medical/healthcare professionals, I love to have quality Vidal/Martindale/PDR (Physicians Desk Reference) time with my relatives listening to them argue about the best way to fix a heart or the importance of getting a flu shot.
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